Vergangenen Sonntag war es soweit: im Gipfeltreffen standen wir gegen Münchingen auf der Platte und mussten beweisen, ob wir auch gegen die bisher stärkste Rundenmannschaft bestehen können.

Um 13:00 Uhr schlug die Stunde der Wahrheit. Gegen den bisherigen Tabellenersten hieß es alles zu geben, um die eigenen Ansprüche auf den Meistertitel zu untermauern. Nervös starteten wir in dieses entscheidende Spiel, eingeschworen um als Mannschaft alles zu geben. Unsere ersten Angriffe waren von Unsicherheit geprägt, weshalb wir früh in Rückstand gerieten. Auch unsere sonst hervorragende Abwehr zeigte Schwächen. Zur Halbzeit lagen wir mit 12:9 im Hintertreffen. Doch wer uns zu diesem Zeitpunkt abgeschrieben hatte, irrte gewaltig. Wir justierten die Abwehr, und stellten auf eine sinkende Manndeckung um. Mit neuem Feuer traten wir den Kontrahenten nach dem Seitenwechsel entgegen, und legten direkt los wie die Feuerwehr. Mit einem 4:0 Lauf sicherten wir uns die Führung und gaben diese bis Spielende nicht mehr aus der Hand. Dank einer imposanten Abwehrleistung und einem im Tor überragend aufgelegten Markus Maser ermöglichten wir unseren Gegnern nur zwei Tore in Halbzeit zwei. Außerdem gelangen uns mehrere sehr einfache Tempogegenstöße. Unser ehemaliger Kreisspieler Paul Geigle zeigte auf außen bisher verborgenes Talent und trug einen nicht unerheblichen Teil zum Sieg bei. Am Ende konnten wir das Feld mit einem 15:18 Sieg verlassen.

Mit einer entsprechend breiten Brust begannen wir die zweite Partie des Tages gegen den Tabellendritten aus Plochingen. Diese fanden von Beginn an kein Mittel, um gegen unsere bärenstarke Abwehr zu punkten. Ab der ersten Sekunde setzten wir uns immer weiter ab, und gingen mit einer komfortablen Führung in die Pause. Gegen Ende der Partie ließ die Konzentration etwas nach, was einem ungefährdeten 17:12 Sieg jedoch keinen Abbruch tat.

Am Ende des Tages standen wir auf dem ersten Tabellenplatz, jedoch Punkt- und Differenzgleich mit dem Zweiten aus Münchingen. Deshalb heißt es am kommenden Samstag noch einmal alles zu geben, um im Viertelfinale einen leichten Gegner zu bekommen. Mit einer Leitung wie sie an diesem Sonntag auf das Feld gebracht wurde, ist alles möglich.

Es spielten:

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(stehend v.l.): Chrissi Griesinger, David Mauser, Paul Geigle, Felix Necker, Bela „General“ Litzkow, Mirko Lange, Kaya Litzkow

(sitzend v.l.): Noah Neuscheler, Tom Gaiser, Samuel Dengler, Markus Maser, Luis Heim, Efe Zenen